Energiespartipps
 

Heizung entlüften

Wenn die Heizung blubbert, befindet sich Luft in den Heizkörpern. Dadurch braucht ein Heizkörper wesentlich länger, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Dadurch wird mehr Energie verbraucht als eigentlich notwendig ist. Darum entlüften Sie Ihre Heizung, sobald sich Luft in den Heizkörpern befindet.

 

Thermostat Ventil mit integrierter Zeitschaltuhr

Die Montage des Ventils sowie das Einstellen der integrierten Zeitschaltuhr ist nach kurzem Einlesen schnell erledigt. ein solches Thermostat Ventil ist ab 30,- € erhältlich.

Das Senken der Heiztemperatur um 1 Grad spart bis zu 6 Prozent Heizenergie ein. Temperieren Sie Ihre Räume nach Anwesenheit und Tageszeit individuell. Diese Maßnahme kann sich bereits innerhalb von einem Jahr für Sie rentieren.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten auch beim Heizen Energie zu sparen. Eine Raumtemperatur von weniger als 16 Grad ist allerdings nicht empfehlenswert, da es unnötig viel Energie braucht um die Wohnung wieder auf eine angenehme Temperatur für tagsüber zu heizen. Außerdem erhöht sich gerade bei Altbauten die Gefahr der Schimmelbildung, wenn die Temperatur zu sehr abgesenkt wird. Außerdem sollte auf eine gute Dämmung fürs Haus geachtet werden. Dabei ist zu beachten, dass es sowohl Innen- wie auch Außen Dämmung gibt. Auch eine Doppelverglasung der Fenster hilft, Energiekosten zu senken.

Dazu lassen Sie sich am besten von einem Fachmann beraten.

Durch eine regelmäßige Wartung Ihrer Heizungsanlage, kann der Energieverbrauch fürs Heizen gesenkt werden. Darum sollten Sie einmal jährlich die Heizung warten. Die entstandenen Kosten können von der Steuer abgesetzt werden.

 

Gefriergeräte

Das regelmäßige Abtauen Ihres Gefrierschranks oder -fach spart Energie. Die Eisschicht zieht förmlich Energie, da dem Gerät schwerer fällt, zu kühlen. Darum sollten Sie das Gerät nur immer einige Sekunden öffnen, damit es die Temperatur halten kann - außerdem verhindern Sie so dass sich eine Eisschicht bildet.

Oft lohnt sich auch die Anschaffung eines neuen Gerätes. Die Geräte von heute verbrauchen bis zu 40 Prozent weniger Energie, als zum Beispiel eines, das vor 15 Jahren hergestellt wurde.

 

Die wirksamsten Strom Spar Tipps ...

 

Stand-by abschalten automatisch

In vielen Haushalten hängen oft mehrere elektrische Geräte zusammen an einer Steckdose wie z. B. PC mit Monitor, Drucker, Scanner, HiFi-Anlagen oder auch Lautsprecherboxen.

Hier kann der Einsatz von automatischen, so genannten Master-Slave-Steckdosenleisten sehr hilfreich sein. Schaltet man z. B. das Hauptgerät den PC (Master) aus, trennt die Steckdose auch alle anderen angeschlossenen Geräte (die sogenannten Slaves) vom Stromnetz. Dadurch werden unnötige Strom-kosten vermieden. Denn die meisten Geräte verbrauchen einiges an Strom, auch wenn sie sich im Stand-by-Zustand befinden, oder wie es aussieht ausgeschaltet sind. Manche dieser Master-Slave-Steckdosenleisten schalten bereits die anderen Geräte ab, wenn sich das Hauptgerät im Ruhezustand befindet. Für 45 € bekommt man bereits 3 Master-Slave-Steckdosenleisten. Ein 2 Personenhaushalt kann abhängig von der Gebäudeausstattung und -nutzung im Jahr bis zu 450 Kilowattstunden Stand-by-Verluste vermeiden.

 

Effiziente Beleuchtung

Wo Lampen im Schnitt eine Stunde und länger täglich leuchten, rentiert sich der Einsatz moderner Leuchtmittel schon nach kurzer Zeit. Die Ausgaben bleiben überschaubar, wenn die Lampen nur an diesen Stellen gegen sparsame Energiespar- oder LED-Lampen ausgetauscht werden.

Durch diese Maßnahme wird der jährliche Stromverbrauch deutlich reduziert. Es gibt Energiesparlampen und LED´s in allen möglichen Formen und Farben, für fast jeden Anwendungsbereich lassen sich geeignete Lampen finden. Ein 2 Personenhaushalt spart hierdurch ca. 270 Kilowattstunden Strom im Jahr. Bevor der Lichtschalter betätigt wird, sollte überlegt werden ob das Tageslicht nicht ausreichend ist.

 

Heizungspumpe vorzeitig ersetzen

Die Umwälzpumpe in einer Heizungsanlage sorgt dafür, das heißes Wasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern gelangt. In vielen alten Häusern sind zu mehr als über 80 Prozent überdimensionierte oder veraltete Pumpen im Einsatz, die unnötig viel Strom verbrauchen.

Ältere Pumpen arbeiten unabhängig vom Bedarf weiter - auch bei geschlossenen Thermostat Ventilen an den Heizkörpern oder außerhalb der Heizperiode. Der Austausch einer alten Pumpe lohnt sich bereits bevor sie defekt ist oder durch Modernisierung erneuert wird. In einem 2-Personenhaushalt kann so der Betriebsstrom um ca. 460 Kilowattstunden pro Jahr reduziert werden.

 

Durchlauferhitzer statt Warmwasserspeicher nutzen

Ein Warmwasserspeicher sorgt dafür, dass das gespeicherte Wasser eine konstante Temperatur hat - und womöglich auch für hohe Stromkosten. Denn wenn diese Geräte nicht abgeschaltet werden, verbrauchen sie auch dann Strom, wenn kein warmes Wasser benötigt wird.

Durchlauferhitzer haben obwohl sie eine hohe Leistung haben, einen geringeren Stromverbrauch, um das durchfließende Wasser zu erhitzen. Sobald die Möglichkeit für einen Austausch besteht, ist es empfehlenswert einen elektronisch geregelten Durchlauferhitzer einbauen zu lassen. Der kann etwas teurer sein als ein hydraulischer, ist aber energiesparender und bietet zudem mehr Komfort. Außerdem liefert er unabhängig von der Durchflussmenge genau temperiertes Wasser.

 

Alte Gefrier- und Kühlgeräte austauschen

Auch wenn der die alte Kühltruhe oder der alte Kühlschrank noch reibungslos funktioniert, lohnt sich deren Stromverbrauch mal genauer zu prüfen und mit dem von neuen sparsamen Geräten zu vergleichen.

Der genaue Verbrauch dieser alten Geräte kann mit Hilfe eines Strommessgerätes genau ermittelt werden. Auch wenn bei einem Neukauf tiefer in die Tasche gegriffen werden muss, macht sich diese Investition über die Jahre bezahlt. Die jährliche Einsparung an strom kann durch den Austausch eines Kühlgerätes, bei einem 2 Personenhaushalt bei etwa 170 Kilowattstunden liegen.

 

Geräte Größe dem Bedarf entsprechend anpassen

Größere Geräte benötigen mehr Strom als kleinere Geräte, das macht sich gerade bei den Geräten bemerkbar, die das ganze Jahr über in Betrieb sind.

Daher sollte bei einem Neukauf darauf geachtet werden, das der Nutzinhalt dem Bedarf entspricht. Für einen Haushalt mit 1 - 2 Personen reichen meist 100 bis 160 Liter. Für jede weitere Person können 50 Liter hinzu gerechnet werden. Das Nutzvolumen von Gefriergeräten beträgt, wenn man nur wenig auf Vorrat einfriert 20 bis 30 Liter. Für größere Vorratsmengen kann man pro Person ca. 80 bis 100 Liter Nutzinhalt annehmen.

Auch bei einer Waschmaschine kann man durch die Wahl einer geeigneten Trommel Größe Waschmittel, Wasser und Energie sparen. In den meisten Haushalten reicht ein Fassungsvolumen von 5 bis 6 Kilogramm Wäsche vollkommen aus. Für größere Haushalte eignen sich Geräte mit einer Trommel Größe bis zu 7 Kilogramm.

Bei Spülmaschinen benötigen schmale Maschinen mit 45 cm Breite nicht wesentlich weniger Energie und Wasser als Geräte mit 60 cm Breite. Diese reichen in Ein- und Zwei-Personen-Haushalten meist aus und sind eher voll. 

 

Alte Spülmaschine austauschen

Beim Spülen sind 30 Prozent Einsparung beim jährlichen Stromverbrauch möglich, wenn ein 10 Jahre altes Gerät gegen ein effizientes Neugerät ausgetauscht wird.

Es lohnt sich bei alten Geräten, die Verbrauchsangaben mit sparsamen neuen Geräten zu vergleichen. Die derzeit beste Wahl sind Geräte mit der Energieeffizienzklasse A+++.

 

Alte Trockner und Waschmaschinen austauschen

Mit einem besonders effizienten Neugerät, können bereits über 30 Prozent der jährlichen Stromkosten fürs Waschen eingespart werden.

Ist das Gerät 10 Jahre oder älter, lohnt sich in der Regel ein Austausch auch wenn das alte Gerät noch einwandfrei funktioniert. Ist eine Neuanschaffung geplant oder das Gerät defekt, sind Geräte der Energieeffizienzklasse A+++ die beste Wahl. Um weitere Kosten zu vermeiden ist ein Verbrauch der jährlichen Wassermenge sinnvoll. Wenn ganz auf das Gerät verzichtet wird und die Wäsche beispielsweise draußen an der frischen Luft getrocknet wird, kann noch mehr gespart werden.

 

Bei Fernsehgeräten auf Effizienz achten

Bei Neukauf eines neuen Fernsehers, lohnt es sich auf die Energieeffizienzklasse sowie auf die Angaben zum jährlichen Stromverbrauch zu achten.

Je umfangreicher die Ausstattung und je größer der Bildschirm, desto mehr Strom verbraucht das Gerät. Sehr große Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von über 1 Meter der Effizienz Klassen B und C verbrauchen übers Jahr häufig mehr Strom als ein großer Kühlschrank. Die Energieeffizienzklasse wird mit zunehmender Geräte Größe immer wichtiger, ab Bildschirmdiagonale 120 cm sind Geräte der Klassen A++ empfehlenswert. Mittlere bis kleine Geräte sollten mindestens die Energieeffizienzklasse A haben, noch besser ist A+. Auch die Technik beeinflusst den Stromverbrauch, Plasma-Bildschirme haben einen höheren Verbrauch als Geräte mit LED-Hintergrundbeleuchtung.

 

Passende Leistung beim Computerkauf

Mehr Leistung bedeutet auch höheren Stromverbrauch. Daran sollten Sie bei Neukauf eines Computers achten. Computer mit zusätzlichen Lüftern, leistungsstarken Grafikkarten und schnellen Prozessoren sind besonders Strom hungrig. Darum sollte beim Computerkauf darauf geachtet werden, dass Komponenten mit angemessener Leistung ausgewählt werden.

 

Schnelle Strom Spar Tipps...

 

Kochen mit Deckel

Nicht jeder Topf findet seinen Deckel, auch wenn sich das beim Kochen bezahlt machen würde. Mit abgedeckten Töpfen und Pfannen kann die Koch- oder Bratzeit deutlich reduziert werden, so dass weniger Energie verbraucht wird. Ein Elektroherd benötigt dann bis zu 30 Prozent weniger Strom.

Besonders sparsam kocht man mit einem Schnellkochtopf - durch die verkürzte Garzeit reduziert sich der Stromverbrauch des Elektroherds um bis zu 50 Prozent. Töpfe und Pfannen sollten nicht kleiner als die Herdplatte sein, da so ungenutzte Energie verloren geht.

 

Mit Rest Wärme kochen und ohne Vorheizen backen

Die meisten Gerichte kommen ohne vorgewärmten Backofen aus. Es reicht in der Regel aus, den Backofen erst anzuschalten, wenn Kuchen, Auflauf oder Pizza hinein geschoben werden.

Die Garzeiten verlängern sich ein klein wenig, als auf den Verpackungen angegeben ist. So nutzt man Energie besonders effizient. Die Herdplatten oder der Backofen können bereits einige Minuten vor dem Ende der Garzeit abgeschaltet werden, die vorhandene Rest Wärme reicht aus um die Gerichte fertig zu garen oder zu backen.

 

Waschmaschine voll packen

Mit jeder voll gepackten Waschmaschine, lässt sich die die Zahl der jährlichen Waschgänge deutlich reduzieren. Dadurch hat man geringere Ausgaben für Waschmittel, Wasser und Abwasser.

 

Waschen mit niedriger Waschtemperatur

Moderne Waschmaschinen erlauben deutlich geringere Waschtemperaturen, als früher. Das Koch Waschprogramm bei 90 Grad ist nicht mehr notwendig. Um auch stark verschmutzte Wäsche wieder hygienisch rein zu bekommen reichen 60 Grad aus.

Oft reichen schon Waschtemperaturen von 30 bis 40 Grad aus. Das schont nicht nur die Kleidungsstücke sondern auch den Geldbeutel. Das Waschen bei 60 Grad verbraucht 40 Prozent mehr Energie als das Waschen bei 40 Grad. Auch auf das Vor Waschprogramm kann meistens verzichtet werden. Moderne Waschmaschinen reinigen mit entsprechenden niedrig Temperatur-Waschmitteln oft sogar bei 20 Grad.

 

Öko Programm verwenden

Den geringsten Verbrauch haben Geschirrspül- und Waschmaschinen, wenn sie im Öko Programm laufen.

Die Wasch Zeit ist bei diesen Programmen ist etwas länger, da eine längere Einweich Zeit nötig ist, um den Schmutz zu entfernen. Die Ersparnis an Strom und Wasser kann sich gegenüber dem Normalprogramm auf längere Zeit bemerkbar machen.

 

Auf Wäschetrockner im Sommer verzichten

Mit Sonne und Wind trocknet die Wäsche kostenlos und schnell. So kann der Stromverbrauch schnell und einfach reduziert werden.

Besonders energieintensive Wäschetrockner sollten möglichst sparsam verwendet werden. Ein älteres ineffizientes B- oder C-Gerät sollte gegen ein sparsames Gerät ausgetauscht werden. Wie beim Waschen sollte auch beim Trocknen darauf geachtet werden, dass das Gerät immer voll beladen wird und nicht nur bis zur Hälfte.

 

Abstand halten und Kühltemperatur optimieren

Um Lebensmittel und Getränke im Kühlschrank ausreichend zu kühlen, reicht eine Temperatur von 7 Grad. Bei Gefriergeräten sind es minus 18 Grad.

Ware die leicht verderblich ist, lagert man im Kühlschrank im untersten Fach, das immer am kältesten ist. Um einen Wärmestau zu vermeiden sollte das Kühlgerät möglichst weit von der Wand aufgestellt werden, damit die eigene Wärme über die Geräterückseite abgegeben werden kann. Dadurch wird die nötige Temperatur mit weniger Strom erreicht. Außerdem kann die Temperatur die auf dem Display angezeigt wird überprüft werden, indem man direkt im Gerät nachmisst. 

 

Verzicht auf zusätzliche Kühlgeräte

Zweit Kühlschränke oder Gefriertruhen im Keller sind oft das ganze Jahr über in Betrieb, aber eventuell auch entbehrlich. Oft sind auch alte Geräte im Einsatz, die oft unbemerkt einen großen Beitrag zur hohen Stromrechnung leisten.

Hier sollte der Eigenbedarf an Kühl- und Gefriergeräten geprüft werden und überflüssige Geräte abgeschaltet oder fachmännisch entsorgt werden. Durch das abschalten einer alten, überdimensionalen Gefriertruhe kann eine Stromersparnis von 600 Kilowattstunden erreicht werden.

 

Helligkeit am Fernseher reduzieren

Je größer der Fernseher, desto größer ist in der Regel der Stromverbrauch. Durch das verringern von Helligkeit und Kontrast, kann gerade bei großen Geräten Strom gespart werden, ohne auf ein gutes Bild verzichten zu müssen.

Oft sind Helligkeit und Kontrast vom Hersteller unnötig hoch eingestellt, um auch in hell erleuchteten Elektronik Märkten genügend Aufmerksamkeit zu erregen. Viele Geräte sind mit einem Stromsparmodus ausgestattet, der für eine ausreichende Einstellung von Helligkeit und Kontrast sorgt.

 

Warmwasser Speichertemperatur senken

Oft ist die Temperatur von Warmwasserspeichern für Bad und Küche unnötig hoch eingestellt. 60 Grad sind hier vollkommen ausreichend.

So kann der bei Warmwasserspeichern, häufig unnötige Stromverbrauch für nicht benötigtes Warmwasser um bis zu 10 Prozent reduziert werden. Ein weiterer Vorteil, den die verringerte Temperatur mit sich bringt, ist dass die Verkalkung des Speichers geringer ist. Das einstellen einer dauerhaften Temperatur von unter 60 Grad sollte vermieden werden, um das Risiko von gesundheitsgefährdenden Legionellen auszuschließen. 

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